„Digitale Nomaden – Deutschland zieht aus“ ist der erste deutschsprachige Dokumentarfilm über ortsunabhängiges Leben und Arbeiten. Entstanden 2014 – bevor Remote Work zum Mainstream wurde – begleitet er Thorsten Kolsch zu etablierten digitalen Nomaden in Deutschland.
Heimat, soziale Kontakte, Freiheit und Nachhaltigkeit: Der Film stellt Fragen, die Arbeit und Gesellschaft bis heute beschäftigen.

Mit Thorsten Kolsch auf dem Weg zu ortsunabhängigen Freidenkern: Warum sie reisen, wie sie arbeiten und was das mit Heimat und Beziehungen macht.

Das Update ein Jahr später: mehr Fragen zu Nachhaltigkeit, sozialem Kontakt und Abmeldung – und wie sich das Leben der Nomaden verändert hat.

Moderator und Produzent der Filmreihe. Vermarktet heute Hotels und realisiert Content-Projekte, die inspirieren und unterhalten.

Filmemacher und Regisseur aus Köln. Für „Digitale Nomaden 2“ übernahm er den Schnitt – verbunden mit Tim Wee aus gemeinsamen Schultagen im Ruhrgebiet.

Regie, Kamera und Produktion der Nomaden-Filme. Software-Ingenieur und Co-Autor des Projekts; lebt heute in Vancouver, Kanada.

Radiomoderator und Kabarettist (WDR/NDR). Verantwortlich für das Sounddesign von Film 1; lebt und arbeitet in Köln.
31
Stunden Material
18
Drehtage
15.600
Kilometer im IC(E)
«Einige Hundert Menschen leben nach Schätzung von Arbeitsforschern derzeit im engeren Sinne als digitale Nomaden. Den Wunsch, zumindest zeitweise so zu leben, verspüren aber offenbar viel mehr Angestellte.»
«Würden wir nicht viel lieber häufiger verreisen, mit spannenden digitalen Content-Projekten unser Geld verdienen, und das Leben mehr als Abenteuer oder Spiel betrachten?»
«Nachdem der Film abgedreht war, stand Kolschs Entscheidung fest: Er wollte es als digitaler Nomade versuchen.»
«Für mich ist Heimat dort wo ich herkomme, nämlich dem Ruhrgebiet und meine Wahlheimat Hamburg, wo ich zwölf Jahre gelebt habe.»
«Digitale Nomaden - Deutschland zieht aus sollte ursprünglich ein fünfminütiger Imagefilm für Thorsten Kolschs Firma sein. Daraus wurde ein 70-minütiger Dokumentarfilm über digitale Nomaden.»
«Alle weiteren Einnahmen die darüber hinausgehen, sollen an den Verein Viva con Agua gespendet werden, der sich für den Brunnenbau in Entwicklungsländern einsetzt. Eine wirklich klasse Sache, die man nicht nur hervorheben, sondern meiner Meinung nach auch»
«Als er in Hamburg die Schiffe vorbeifahren sah, packte Thorsten Kolsch das Fernweh.»
«Mittlerweile hat auch Thorsten Kolsch keine Wohnung mehr, im Sommer hat er seine Möbel verkauft.»
«2014 begleitete der Nachwuchsfilmer Thorsten Kolsch für "Digitale Nomaden - Deutschland zieht aus" fünf Deutsche, die sich für ein Leben ohne festen Wohn- und Arbeitsplatz entschieden haben.»
«In seinem Dokumentarfilm „Deutschland zieht aus“ spricht Kolsch mit erfolgreichen Internetunternehmern und fragt, worauf es beim Leben als digitaler Nomade ankommt.»
«Patrick Hundt: Ich treffe zwar viele Leute, doch das sind nur flüchtige Bekanntschaften. […] So schön dieser Lifestyle auch ist, mir fehlt etwas: das soziale Umfeld.»
«Thorsten Kolsch erzählt in seiner Dokumentation die mitreißenden Geschichten von fünf etablierten Digitalen Nomaden in Deutschland.»
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«Auch wenn der Dokumentarfilm nicht alle Fragen beantworten kann, beleuchtet er zahlreiche spannende Aspekte des neuen Lebensstils und lädt zum Nachdenken ein.»
«Das erste Dokumentarfilmprojekt aus dem Hause EmmaEinsMedia wurde an insgesamt 29 Orten abgedreht. Der Reiseaufwand betrug mehr als 12.500 Kilometer.»
«Seit langem habe ich noch mal einen Film gekauft und habe es nicht bereut. [...] Tolle Motivation gepaart mit Fernweh-Potential!»
Thorsten Kolsch und Tim Wee (geb. Jonischkat) entwickelten die Idee gemeinsam: Thorstens eigene Entscheidung zum Nomadentum wurde zum roten Faden. Interviews mit Nomaden sowie mit Familie und Freunden, Nachdrehs und rund vier Wochen Schnitt – Premiere am 2. Oktober 2014 auf der DNX in Berlin. Sounddesign Film 1: Axel Naumer.
Chronologische Erzählung mit Thorsten als Identifikationsfigur und Erzähler. Sieben Interviews im Multikamera-Setup, oft in offenen Umgebungen; die Interviewsituation bleibt sichtbar. Bildsprache angelehnt an moderne dokumentarische Fernsehformate.
Entstanden im Rahmen des Filmfestivals FUTURALE. Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Katharina Bluhm.

